14.05.2026

Neue Landesregierung im Amt: Jetzt braucht Baden-Württemberg Tempo bei Wirtschaft, Handel und Innenstädten

Der Handelsverband Baden-Württemberg gratuliert der neuen Landesregierung zum Amtsantritt und wünscht den Regierungsmitgliedern für die kommende Legislaturperiode viel Erfolg. Aus Sicht des Handels kommt es nun darauf an, die im Koalitionsvertrag angekündigten Vorhaben zügig anzugehen und konkrete Verbesserungen für Wirtschaft, Einzelhandel und Innenstädte auf den Weg zu bringen.

„Jetzt ist der Moment, Verantwortung zu übernehmen – und ins Handeln zu kommen“, erklärt Sabine Hagmann, Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbands Baden-Württemberg. „Die Herausforderungen für Wirtschaft, Handel und Innenstädte sind groß. Deshalb dürfen wichtige Themen nicht länger aufgeschoben werden.“

Besonders beim Bürokratieabbau brauche es nun schnelle und spürbare Entlastungen für Unternehmen. Der Handel erwarte verlässliche Rahmenbedingungen und weniger Hürden im unternehmerischen Alltag. Gleichzeitig begrüßt der Handelsverband die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts und die Fortführung des Förderprogramms „Handel 2030“.
Aus Sicht des Handels wird es jedoch entscheidend sein, den Einzelhandel und die Innenstädte auch über die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag hinaus weiter zu stärken. Dazu gehören zusätzliche Impulse für die Innenstadtentwicklung ebenso wie pragmatische Erleichterungen für den stationären Handel.

„Unsere Innenstädte leben von einem starken Einzelhandel – und der braucht Rückenwind statt zusätzlicher Belastungen“, so Hagmann. „Eine Ausweitung der verkaufsoffenen Sonntage wäre beispielsweise ein unkomplizierter, kostenneutraler Schritt mit direkter Wirkung für Frequenz und Attraktivität der Innenstädte. Auch weitere Förderungen sind unerlässlich.“

Der Handelsverband Baden-Württemberg erwartet, dass die neue Landesregierung die wirtschaftspolitischen Herausforderungen nun mit Tempo und Praxisnähe angeht. „Jetzt gilt: anpacken, umsetzen und gemeinsam Zukunft gestalten“, betont Hagmann abschließend.

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Michael Heinle
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